Es geht wieder ans Heu Machen

Sonnige und warme Tage haben uns ideale Bedingungen für unsere diesjährige Heuernte beschert. Wir haben uns deshalb entschlossen, all unsere Wiesen vom Lohnunternehmer mähen zu lassen. Nach dem Mähen bleibt das Gras einige Tage auf den Wiesen liegen, wird von uns mehrfach gewendet, damit es schonend trocknen kann. Danach kommt wieder der Lohnunternehmer mit modernem Gerät, und presst die zuvor gelegten Schwaden zu großen Rundballen. Diese lagern wir dann geschützt im offenen Kuhstall, unter Vlies oder als Heulage als Futtervorrat für den Winter ein.

Kleegras und Wiesenheu wird allerdings unterschiedlich behandelt. Der Klee enthält viel Eiweiß, ist aber empfindlicher als Gras. Um Blattverluste zu vermeiden wird das Kleegras nicht so oft gewendet, der Feuchtigkeitsgrad bleibt deshalb höher als bei Wiesenheu. Damit die Kleegras Rundballen nicht durch Schimmelpilze und Fäulnisbakterien verderben, werden sie in Folie gewickelt. So können sie unter Luftabschluss fermentieren und bleiben lange haltbar. Bei Wiesenheu steht eine gute Trocknung im Vordergrund. Hier kann intensiver gewendet werden als bei kleereichen Beständen. Das Pressen erfolgt erst, wenn der Feuchtegehalt niedrig genug ist, damit das Heu lagerfähig bleibt.

Wie auch im letzten Jahr haben wir beim Lohnunternehmer die SensoSafe Technik der Firma Pöttinger dazugebucht. Dabei sitzt vorne am Traktor bzw. direkt am Mähwerk ein Sensorbalken, der Rehkitze und anderes Wild im Gras erkennen kann. Über 50 Rehkitze hat der Lohnunternehmer im letzten Jahr auf den Flächen, die er mit dieser Technik gemäht hat, retten können.