Im Freiland ist unser Gemüsebau in eine vielfältige, landwirtschaftliche Fruchtfolge mit Gründüngungen und Getreide eingegliedert. Kulturen wie Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken benötigen hingegen das Klima eines Gewächshauses. Ist die Fruchtfolge im Gewächshaus zu eng ausgelegt, tritt recht häufig die Korkwurzelkrankheit auf. Die Pilzkrankheit greift vor allem die Wurzeln von Tomatenpflanzen an, bei Gurken werden die Stile befallen.
Aus diesem Grund haben wir 3 unserer Gewächshäuser auf Metallträgern befestigt. Über im Boden verankerte Fundamente können wir sie, wie auf Schienen gleich, um eine Länge auf einen neuen Standort verziehen. Wir haben so praktisch die doppelte Fläche zur Verfügung. Jedes Jahr wird 1 Gewächshaus verzogen, das bedeutet, 3 Jahre lang kann sich der zuvor bewirtschaftete Boden erholen, der Krankheitsdruck ist so erheblich niedriger.
Bei dem jetzt verzogenen Gewächshaus stehen Kohlrabi, Mangold und Zuckererbsen bis zur Ernte im Freiland. Auf der neuen Fläche bauen wir Gurken und Stangenbohnen an.
Hier ein kurzer Videoclip, auf dem zu sehen ist, wie wir das Gewächshaus mit dem Trecker auf seine neue Position ziehen.





